Kostenlose Ratgeber zur Notfall- und Krisenvorsorge
Christian Zerner, Brandinspektor, hat zwei PDF-Ratgeber zusammengestellt: einen zur Vorsorge für Krisen, Stromausfall und Katastrophen und einen zum Brandschutz im eigenen Zuhause. Beide sind kostenlos, ohne Anmeldung und zum Ausdrucken gedacht.
Notfall-Handout „Gut vorbereitet“
Ratgeber für Notfallvorsorge, Krisen und Katastrophen, erweiterte Ausgabe mit Erste-Hilfe-Teil (35 Seiten, Stand Oktober 2026).
- Notvorrat, Trinkwasser und Einkaufsliste zum Abhaken
- Warnungen verstehen (Warn-App NINA, Cell Broadcast)
- Erste Hilfe: lebensrettende Sofortmaßnahmen
- Stromausfall und Blackout, Wärme und Hitze
- Wichtige Dokumente und Notgepäck
- Richtig handeln bei Gefahr, Notrufnummern und Notfallkarte
Rauchmelder & Brandschutz: Konzept für das eigene Zuhause
Pflicht, Technik, Standorte, Wartung und das richtige Verhalten im Brandfall (15 Seiten, Stand Oktober 2026).
- Rauchmelderpflicht und Verantwortung
- Den richtigen Melder wählen
- Wo die Melder hängen müssen, richtig montieren
- Prüfen, warten, austauschen
- Brandschutz im ganzen Haus, im Brandfall richtig handeln
- Melder-Inventar und Wartungsplan zum Ausfüllen
Häufige Fragen zu Notfallvorsorge und Rauchmeldern
Wie viel Vorrat sollte man für den Notfall zu Hause haben?
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, dass sich jeder Haushalt zehn Tage lang selbst versorgen kann. Drei Tage sind das Minimum und helfen bereits sehr. Das Notfall-Handout enthält dafür eine Einkaufsliste zum Abhaken.
Welche Warn-App ist sinnvoll?
Die Warn-App NINA des BBK zeigt amtliche Warnungen von Bund, Ländern und Kommunen sowie Unwetter- und Hochwasserwarnungen. Zusätzlich sollten Notfallwarnungen per Cell Broadcast am Handy eingeschaltet bleiben.
Was hilft bei einem Stromausfall?
Ohne Strom stehen in einem modernen Haushalt fast alle Geräte still, auch Gas- und Ölheizungen, weil Pumpen und Steuerung Strom brauchen. Ein Radio mit Batterie oder Kurbel samt Ersatzbatterien und wichtige Informationen auf Papier helfen weiter. Das Kapitel „Stromausfall und Blackout“ im Handout erklärt die Vorbereitung Schritt für Schritt.
Wo müssen Rauchmelder hängen?
Rauchmelder sind in Deutschland Pflicht, mindestens in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren. Sie gehören an die Decke, in die Raummitte, mit mindestens 50 cm Abstand zu Wänden. In Küche und Bad empfiehlt das Konzept Hitzemelder statt Rauchmelder, sonst gibt es ständig Fehlalarm. Die Einzelheiten unterscheiden sich je nach Bundesland.
Wer ist für die Rauchmelder verantwortlich und welche soll man kaufen?
Im selbst genutzten Eigentum sind Eigentümer für Einbau, Wartung und Austausch selbst verantwortlich. Empfohlen werden Melder nach DIN EN 14604, am besten mit Q-Label und fest verbauter 10-Jahres-Batterie.
Sind die Ratgeber kostenlos und amtlich?
Die PDFs sind kostenlos. Sie sind eine private Veröffentlichung von Christian Zerner und keine amtliche Information einer Feuerwehr oder Behörde. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.